{"id":189,"date":"2020-11-03T16:19:24","date_gmt":"2020-11-03T14:19:24","guid":{"rendered":"http:\/\/angis-atelier.de\/blog\/?p=189"},"modified":"2020-11-09T14:08:51","modified_gmt":"2020-11-09T12:08:51","slug":"das-bunteste-haus-der-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/angis-atelier.de\/blog\/das-bunteste-haus-der-stadt\/","title":{"rendered":"Das bunteste Haus der Stadt"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Quelle: WAZ 17.10.2011 Franziska Bombach<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bunt muss es sein und am liebsten in orange und rot. So hat die K\u00fcnstlerin Angela Holtermann-Stumpf es gern. Vor einem Jahr erf\u00fcllte sie sich ihren Lebenstraum: ein knallbuntes Haus. Mit Pinsel und Farbe bewaffnet steigt die K\u00fcnstlerin auf ein Ger\u00fcst und malt in zw\u00f6lf Meter H\u00f6he V\u00f6gel und skurrile Figuren auf ihre Hauswand im Ledderken 32. Zumindest bis vor kurzem. Nun ist das bunteste Haus der Stadt fertig und erstrahlt in einem kr\u00e4ftigen Orange. Die Figuren auf der Grundierung erinnern sehr an Niki de Saint-Phalle und Friedensreich Hundertwasser. Kein Wunder, denn beide K\u00fcnstler haben zu den Ideen f\u00fcr die Werke, die alle frei Hand gemalt worden sind, beigetragen.<br>Seit 14 Jahren wohnt Angela Holtermann-Stumpf mit ihrer Familie in dem Haus aus der Nazi-Zeit. 1933 wurde es erbaut. Dementsprechend grau sah es aus, als die Familie einzog. Das musste sich \u00e4ndern. Zun\u00e4chst schien der Wunsch aber zu teuer zu sein. \u201eDie Fassadenfarbe f\u00fcr ein Haus mit einer Wohnfl\u00e4che von rund 400 qm kostet mehr, als wir uns leisten konnten\u201c, erz\u00e4hlt die 45-J\u00e4hrige. Deswegen widmete man sich erst einmal den Innenr\u00e4umen. In pink, orange und rot erstrahlen die W\u00e4nde mittlerweile. Passend dazu stehen in jedem Raum im Haus bunte Beton- und Keramikfiguren, die zum Teil Personen, aber auch Tiere oder v\u00f6llig abstrakte Dinge darstellen. Trotz der vielen Farben stimmt die Harmonie in den R\u00e4umen. \u201eMein Mann musste sich und seine Augen allerdings erst einmal an die Vielfalt gew\u00f6hnen\u201c, meint die K\u00fcnstlerin schmunzelnd.<br>Nicht nur der Mann, sondern auch die Nachbarn brauchten eine gewisse Zeit, um sich an den Anblick des knallbunten Hauses zu gew\u00f6hnen. W\u00e4hrend ihrer Arbeit auf dem Ger\u00fcst wurde Angela Holtermann \u2013 Stumpf oft angesprochen. \u201eDie meisten Nachbarn und Passanten meinen, dass sie es gut finden, sich aber selbst niemals trauen w\u00fcrden, ihr Haus so zu gestalten\u201c, erz\u00e4hlt die Hausbesitzerin.<br>Mit dem Bauamt hat es keine Probleme damals gegeben. Denn das bunteste Haus der Stadt steht weder in der N\u00e4he eines Denkmals noch in einer Reihenhaussiedlung. \u201eDas sind die einzigen Auflagen, die es gibt f\u00fcr Einschr\u00e4nkungen der Fassadenansicht\u201c, so Holtermann-Stumpf.<br>Dass sie sich ihren Traum erf\u00fcllen durfte, obwohl sie es sich eigentlich nicht leisten konnte, lag an der Farbenspende einer Malerfirma aus Herdecke. Diese hat die Grundfarbe auf die Fassade aufgetragen und Angela Holtermann \u2013 Stumpf so die Chance gegeben, sich ihr eigenes \u201eGute-Laune-Haus\u201c zu schaffen.<br>Dieser Name kommt nicht von ungef\u00e4hr. Denn es ist eine Tatsache, dass jeder l\u00e4cheln muss, der das Haus sieht. Deswegen \u00f6ffnet sie ihre T\u00fcren jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr f\u00fcr neugierige Besucher. Denn: \u201eOb man es gut findet oder nicht, jeder bekommt gute Laune.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: WAZ 17.10.2011 Franziska Bombach Bunt muss es sein und am liebsten in orange und rot. So hat die K\u00fcnstlerin Angela Holtermann-Stumpf es gern. 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